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Linux-Dateirechte einfach berechnen

In Unix-ähnlichen Betriebssystemen (Linux, macOS) legen Dateirechte fest, wer eine Datei lesen, ändern oder ausführen darf. Mit dem Befehl chmod änderst du diese Rechte. Dieser Rechner hilft dir, den richtigen Code für den Befehl visuell zu erstellen.

  • Lesen (4): Recht, den Inhalt der Datei zu lesen.
  • Schreiben (2): Recht, die Datei zu ändern.
  • Ausführen (1): Recht, die Datei als Programm auszuführen.

Für wen gelten die Rechte?

Rechte werden für drei Gruppen festgelegt:
Besitzer (User): Der Benutzer, dem die Datei gehört.
Gruppe (Group): Benutzer, die Mitglied der Gruppe der Datei sind.
Alle (Others): Alle übrigen Benutzer.

Was bedeutet chmod 755?

Bei 755 hat der Besitzer Lese-, Schreib- und Ausführungsrechte (7 = 4+2+1), Gruppe und alle anderen haben Lese- und Ausführungsrechte (5 = 4+0+1). Symbolisch entspricht das rwxr-xr-x.

Häufig gestellte Fragen

F. Wie wird der oktale chmod-Code berechnet?

Für jede Gruppe werden die Werte der Rechte addiert: Lesen 4, Schreiben 2, Ausführen 1. Lesen und Schreiben ergibt zum Beispiel 4+2 = 6.

F. Wofür steht chmod 644?

Der Besitzer darf die Datei lesen und schreiben, Gruppe und alle anderen dürfen sie nur lesen. Das ist das übliche Standardrecht für Dateien.

F. Ist chmod 777 sicher?

Nein. 777 gibt allen Lese-, Schreib- und Ausführungsrechte und gilt deshalb als gefährlich.